Sonntag, 13. Februar 2011

Neuer Trend: „Preppy Style“


Hallo Ihr lieben, geneigten Leser, ich melde mich anstatt mit einem neuen Buchtipp heute mit einem neuen Trend, der es sogar schon in die Mode-Rubrik der FAZ geschafft hat – der sogenannte „Preppy Style“, der sich von den amerikanischen „Prepatory Schools“ ableitet, auf die amerikanische Oberschicht in den 50er und 60er Jahren ihre Söhne und Töchter schickte um sie dort auf das Leben auf den Elite-Colleges vorzubereiten.

Meinen Ausführungen möchte ich gerne voraus schicken, dass Ihr, wenn Ihr aus Heidelberg kommt, so wie les_chic und ich, und auch schon in gewissen konservativen Kreisen unterwegs wart, den „Trend“ durchaus schon kennt und wahrscheinlich auch das eine oder andere jetzt schwer gehypte und angesagte Teil im Schrank habt! Ich spreche da zum Beispiel von den Chino-Hosen für die Herren der Schöpfung oder der guten und vor allem bequemen Oxford-Bluse für uns Damen. Oxford-Bluse ist zu guter letzt noch genau das richtige Stichwort, denn aus Oxford und Cambridge kommt der Trend usprünglich und ist auch heute noch ein Sinnbild für den anglo-amerikanischen Freizeitlook, der leicht, locker, bequem aber auch „chef- oder schwiegerelterntauglich“ ist. Nun aber genug der Grundausführungen – ich weiß doch, was Ihr wollt: eine Anleitung, wie Ihr den Trend schnell und Eurem Geldbeutel angepasst nachstylen könnt J

Fangen wir mit dem Schuhwerk an: die Preppy-Lady von Welt trägt da gerne Ballerina, was ja äußerst fußgängerzonenfreundlich ist oder auch einmal bei schlechtem Wetter Timberland-Segelschuhe; im Winter das klassiche braune Modell mit der dicken Sohle, im Sommer die blauen mit der weißen Sohle, die mehr wie Slipper aussehen. Auch „voll im Trend“, bei Männern und Frauen gleichermaßen sind College-Loafer mit Troddeln und der Noppen-Sohle von der beliebten Marke Tods – aber vorsicht, denn die sind nicht dicht und lassen den Regen gerne durch ;-) Männer tragen ansonsten Timberland, wie die Damen jahreszeitabhängig.

Die Beine werden sowohl bei Damen als auch bei Herren entweder mit Jeans verhüllt, bei Damen gerne in Röhrenform, im Sommer tragen beide gerne Shorts – die auch mal knallfarben sein dürfen, beliebt wären da rot oder giftgrün. Jüngere Frauen sind auch mit einem Jeans-Mini gut angezogen, der im Winter mit schwarzen, blickdichten Strümpfen weiter getragen werden kann.

Am Oberkörper gilt stets Kragenzwang, für Damen Blusen und Männer Hemd. Neu ist, dass wir Damen nun auch ohne gleich unsere Großmütter zu imitieren, eine Schluppenbluse kombinieren können. Farblich und bei den Mustern darf man hier keine Experimente wagen: uni weiß oder französisch blau oder kariert/gestreift in Pastelltönen. Im heißen Sommer ist ein Polo-Hemd eine ebenso gute Wahl und im kalten Winter wärmt der bewährte Cashmere-Pullover. Jedoch auch hier gilt: keine Farb- und Musterexperimente!

Um den Hals dürfen Männer und Frauen ein Halstuch tragen: Frauen stylen das (geerbte) Hermes-Tuch oder ein gut gemachtes (!!!) Look-alike und Männer greifen auf den klassischen Krawattenschal mit von Opa zurück!

Obendrüber wählt man am Besten einen Trenchcoat – den klassischen von burberry oder eben wieder ein Look-alike, eine Jagdjacke mit Wachshaut, oder einen Blazer – dabei ist Kreativität gefragt, denn solange man nicht zu sehr aus der reihe tanzt, ist alles erlaubt: Cord, Tweed, Samt, ....

Die Frisur und die Accessoires sollten dem „Trend“ angepasst möglichst klassich und schlicht sein!

Meine Zusammenfassung:

So richtig neu ist am Preppy Style nichts, zumindest wenn man schon einmal durch die Heidelberger Innenstadt oder über Sylt gelaufen ist. Ein Kino-Abend mit alten Studentenfilmen hilft auch meist weiter. Dennoch hat es einige modische Neuerungen gegeben, wie etwa die Schluppenbluse oder das Marine-Shirt mit blau-weißen Blockstreifen. Neu ist auch, dass nicht nur einige klassiche Labels den Trend aufgreifen, sondern auch die kommerziellen Läden, wie etwa ZARA und H&M einige preppy Teile in ihre neuen Kollektionen aufgenommen haben.

Der Preppy Style ist demnach etwas, an dem wir nicht vorbei kommen in der neuen Saison und das ist meiner Meinung nach auch gut so, denn der Trend hat viele Vorteile: unter anderem Bequemlichkeit, Strapazierfähigkeit und die Tatsache, dass man immer eine gewisse Ordnung und Eleganz ausstrahlt, wenn man sich so kleidet. Außerdem ist er leicht zu stylen, denn die Devise heißt „style dich, ohne dass man sieht, dass du gestylt bist“.

In diesem Sinne – ich habe meine Trend-Teile schon zusammen – und Ihr?

Eure Madame Le General

Freitag, 11. Februar 2011

A Berlin-Man in Heidelberg – Unser neues Stammcafé Interview mit Behnam Firusmand vom Bar/Café La Fée






Willkommen zurück aus meiner kleinen arbeitsreichen „Jura-Pause“, Ihr lieben, geneigten Leser! Da ich solange awol (militärisch für away without leave – also ohne Entschuldigung) war, präsentiere ich Euch heute einen besonderen Post. Les_chic und ich sind immer wieder auf der Suche nach neuen, interessanten HotSpots in Heidelberg und Umgebung, die wir Euch Stück für Stück vorstellen möchten und Euch so auf die Vielfalt unseres schönen Deltas aufmerksam machen wollen.
Dieser Post befasst sich mit dem neuen „place to be“ in der Unteren Straße: Bar/Café La Fée.
Die genaue Adresse lautet: Untere Straße 29 in 69117 Heidelberg. Am Tag ist es ein gemütliches und doch stylisch und chic eingerichtetes Café, das zum Verweilen, Lesen, Erzählen und Genießen einlädt. Am Abend verwandelt es sich bis in die Nachtstunden herein in eine trendige Bar, die so manche spannende Veranstaltung bereit hält, wie z.B. eine Weinprobe oder eine Dichterlesung.
Für uns Studenten ist es gut zu wissen, dass der Inhaber WLAN for free anbietet und man so sich nicht nur mit den Anwesenden „Mit-Kaffee-Trinkern“ austauschen kann, sondern die Location gleich weiterempfehlen kann oder einfach seine Emails lesen ;-)
Apropos weiter empfehlen: das Café hat ein eigenes Facebook-Profil, das sehr „besuchenswert“ ist, da dort immer auf die neusten Veranstaltungen hingewiesen wird.
Nun aber genug der einleitenden Worte. Les_chic und mir ist ein besonderes Anliegen, unsere Neuvorstellungen so authentisch wie möglich zu präsentieren und daher versuchen wir immer, einen Interviewtermin mit den Verantwortlichen zu ergattern. In diesem Fall ist es uns gelungen und daher möchte ich nun mein Interview mit Behnam Firusmand, dem Inhaber von La Fée mit Euch teilen. Herr Firusmand kommt aus Berlin, weshalb ich auch den Titel in Anlehnung an das bekannte Lied „An Englishman in New York“ gewählt habe.
heidelbergchic: Herr Firusmand, wie kamen Sie auf die Idee, ein Café zu eröffnen? Sind Sie gelernter Gastronom?
Behnam Firusmand: Ich bin kein gelernter Gastronom, sondern Filmemacher und aus diesem Grund ein richtiger „Globe trotter“. Aus privaten Gründen habe ich nun beschlossen, sesshaft zu werden und ein Café zu eröffnen. Meine Leidenschaft ist es, die Geschichten der Menschen zu erzählen, weshalb ich auch Filme mache. Als Filmemacher erzähle ich die Geschichten jedoch nur, jetzt, mit dem Café erfahre ich die Geschichten der Menschen anstatt sie nur zur erzählen. Das finde ich sehr interessant.
Außerdem kann ich als Gastronom einen Ausgleich zu meinem vorher eher anstrengenden und schnelllebigen Beruf erleben. Ich sehe mich aber nicht nur als Gastronom, sondern finde im La Fée die Erfüllung als Konzeptkünstler: ich will nicht nur ein Café führen, sondern den Gästen Raum für Kultur bieten: ich möchte tolle Live-Musiker engagieren, die Konzerte geben, Weinverkostungen anbieten, die den Gästen Lust auf Genuss macht und ich möchte als Hommage an meinen ursprünglichen Beruf Filme-Abende veranstalten, die die Gäste für das Erlebnis Film begeistern.
hc: Seit wann gibt es das Café und wie ist die Resonanz?
BF: Am 16.12.2010 haben wir das Café eröffnet ganz ohne Werbung, Flyeraktionen oder Ähnliches. Ich habe lediglich eine Projektion meines Lieblingsfilmes, „City Light“ von Charlie Chaplin, in das Fenster gestellt, um so die Gäste neugierig zu machen, auf das was kommt.
Seit der Eröffnung läuft es jeden Tag besser: ich habe schon einen Kundenstamm für mich begeistern können, der regelmäßig vorbei schaut. Dadurch, dass ich nicht aggressiv Werbung betreibe, will ich eine Selektion der Gäste begünstigen: diejenigen, die interessiert sind und sich auf mein Konzept einlassen möchten kommen wieder und betreiben „Mund-zu-Mund-Propaganda“. Außerdem war gerade die Zeitung da, um einen kleinen Beitrag über La Fée zu schreiben.
Für die Zukunft erhoffe ich mir gerade von dem neu errichteten Facebook-Profil und einem Rundmail-Verteiler neue Gäste.
hc: Was ist eine Spezialität des Hauses und was ist deren Geschichte?
BF: Eine besondere Spezialität auf meiner Karte ist „Galau“, ein portugiesischer Milchkaffee. Galao ist eine Art Latte für den Nachmittag: er wird heißer getrunken, als der Latte, der in Italien zum Frühstück getrunken wird. Ich biete den Galau an, dass meine Gäste zwischen mehreren Varianten „Kaffe mit Milch“ wählen können. Außerdem besuche ich Portugal jedes Jahr und habe dort schon oft den Galau genießen können – diesen Genuss wollte ich mit meinen Gästen teilen. Bald möchte ich auch die traditionell in Portugal zum Galau gereichten „Pastel de Nata“, süße Backwaren, anbieten können.
hc: Sie kommen aus Berlin und leben nun in Heidelberg – wo gefällt es Ihnen besser? Wie unterscheiden sich die beiden Städte?
BF(lächelt): Diese Frage ist schwer zu beantworten. Eigentlich sehe ich Heidelberg wie einen Stadtteil von Berlin, auch wenn das ungewöhnlich klingen mag. Ich habe mich gerne in Berlin aufgehalten, war viel in Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg, als ich aber beschlossen habe, mich örtlich zu verändern, erschien mir Heidelberg als gute Wahl. Im Vergleich zu Berlin ist es eine Kleinstadt und wesentlich konservativer. Auch die Menschen sind anders: die Heidelberger sind treue Menschen, zu denen man zwar anfänglich schwer Kontakt aufbaut, die einem aber erhalten bleiben, hat man sie einmal für sich gewonnen. Berliner sind offener und zugänglicher, aber man verliert dafür schnell den Kontakt zu Ihnen.
Abhängig von der Lebensgestaltung gefallen mir beide Städte sehr gut. Berlin ist kulturell interessanter und abwechslungsreicher, jedoch ist Heidelberg nun mein gewählter Lebensmittelpunkt. Meine Erfahrungen aus der Großstadt Berlin möchte ich nach Heidelberg bringen und sie den Leuten schmackhaft machen: Künstler sollen eine Möglichkeit haben, sich zu entfalten und ein Forum zu finden, jeder soll die Möglichkeit haben, sich einzubringen und teilzuhaben.
Im Fazit bleibt Berlin „meine Stadt“, zu der ich immer wieder zurückkehren werde, Heidelberg aber ist mein „Stadtteil“ den ich ein kleines bisschen „bunter“ gestalten möchte.
hc: Danke, für das Interview.


Und zum Schluss noch ein paar Dinge, die ich loswerden möchte: Danke an Herrn Firusmand, dass er sich für uns Zeit genommen hat, obwohl wir bisher nur semi-professionell sind und auch immer für leckere Getränke gesorgt hat. (die gingen natürlich aufs Haus)
Ganz aktuell: ich möchte auf die stattfindende Weinverkostung im Café hinweisen, die Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet!
Salut, Eure Madame Le General!


Mittwoch, 9. Februar 2011

Frankreich, Frankreich und Advice for the extremely modern Lady Teil II der Buchvorstellungsreihe


Willkommen, willkommen, meine lieben geneigten Leser, bonjour! Der heutige Post steht im Zeichen von Lifestyle – ich möchte Euch meine Lieblingsbücher aus dem Reich der Schönheit und des schicken Lebens vorstellen.

Die Top-Titel heißen: „Classy“ von Derek Blasberg und „Warum französische Frauen nicht dick werden“ von Mireille Guiliano.

Anfangen möchte ich mit „Warum französische Frauen nicht dick werden“ von Madame Guiliano.

Die Grande Dame der französischen Esskultur will ihren Lesern „kein neues Diät-Buch“ präsentieren, sondern eine „Gebrauchsanweisung“ für ein glückliches Leben, in dem man Essen und Trinken bewusst genießen kann. Sie möchte uns, ihre Leser, dazu erziehen Aktivität zwischen Balance und Harmonie zu entfalten. Dazu erzählt sie uns ihre eigene Geschichte, die sicher jede(r) von uns nachvollziehen kann.

In ihrer Jugend hatte Madame Guiliano die Gelegenheit, einen Auslandsaufenthalt in den USA zu erleben, mit einem guten und einem äußerst schlechten Erlebnis. Zwar wuchsen ihre Sprachfertigkeiten extrem an, aber jedoch auch ihr Körperumfang mit dem Ergebnis, dass ihr Vater sie als „Sack Kartoffeln“ bezeichnete, als sie wieder nach Hause kam. Wie man sich vorstellen kann, belastet eine solche Aussage ein junges Mädchen extrem und sie beschloss wieder ihre alten Maße erreichen zu wollen. Mithilfe ihres Hausarztes, Dr. Wunder wie er scherzhaft im Buch genannt wird, gelang ihr das auch. In ihrem Buch gibt sie Dr. Wunders Tipps charmant und humorvoll weiter.

Eine kleine Auswahl habe ich Euch zusammen gestellt, quasi als Appetithäppchen:

1. Langsam und beständig

Die clevere Französin weiß: schneller Gewichtsverlust bedeutet keinen langen Gewichtsverlust und Diäten bieten nur kurzfristiges Elend. Daher bereitet Madame Guiliano uns mit ihrer „Philosophie“ keinen Kerker in der Bastille, sondern eine angenehme abwechslungsreiche Zeit.

2. Abwechslung

Französinnen wundert es, dass wir Europäer (und natürlich die Amerikaner) immer die gleichen, langweiligen (fetten und dickmachenden) Dinge essen wollen und keine Bereitschaft zeigen, sich den Jahreszeiten und ihrem Speisenangebot zuzuwenden. Im Buch finden sich deshalb jahreszeitabhängige Menuvorschläge, die abwechslungsreich, gehaltvoll und vor allem gesund und per se schon schlankmachend sind – zumindest auf Dauer!

3. Wasser

Generell trinken die meisten Menschen zu wenig – ich auch, bevor mein lieber Vater einmal als ich krank war, mehrere Wasserflaschen vor mir aufreite und verkündete, diese müsste ich alle bis zum Abend leeren! Heute trinke ich bis zu 3 Liter am Tag und habe an mir selbst gelernt: wer viel trinkt (aber bitte nur Wasser und Ähnliches) nimmt schneller und nachhaltiger ab!

4. Die kleinen Dämonen

Wir kennen sie alle und hassen und lieben sie zugleich – unsere kleinen Dämonen oder auch Verführer genannt. Madame liebte Süßgebäck und stellte sich ihren Verführern, indem sie ihnen bewusst aus dem Weg ging – ihr werdet das auch versuchen, wenn ihr das Buch gelesen habt – versprochen!

5. Das Reißverschluss-Syndrom

Zu guter Letzt ein kleiner Tipp, wie man ein Gefühl für sich und sein Gewicht und vor allem sein Gleichgewicht entwickelt: Wiegen ist passé, eine Anprobe mit der engsten Hose im Schrank ist sinnlicher und ebenso aufschlussreich – sagen unsere Freundinnen aus Frankreich – ich habe es selbst ausprobiert – Sie haben recht ;-)

Das wars erst einmal in puncto französischer Essens- und Lebensphilosophie. Mein Tipp an Euch, liebe geneigten Leser: kauft das Buch, leiht es aus, was immer ihr wollt, aber verinnerlicht die Tipps und Weisheiten der schlauen Madame. Sie machen schlank, schön und vor allem ausgeglichen. Keine Französin würde sich je quälen, wie wir Deutschen, Amerikaner oder andere Nationalitäten es zu tun pflegen. Wer nicht abnehmen will oder sonst denkt „das brauche ich nicht“, der sollte sich das Buch trotzdem anschaffen – als Koch- und Rezeptbuch, denn das ist ein ebenfalls ein Erlebnis!

Kommen wir nun zu meinem zweiten Buchtipp aus der Rubrik „Lifestyle“: „Classy“ von Derek Blasberg.

Derek Blasberg ist ein Mann – ja, ich weiß. Dennoch weiß er, wie Frauen sich anziehen sollten, um gut, chic, smart und auch manchmal sexy angezogen zu sein. Die schlechte Nachricht ist, dass sein Buch noch nicht auf Deutsch erschienen ist, die gute ist, dass es reich und vor allem witzig und chic bebildert ist. Sogar die Negativ-Beispiele geben noch ein formschönes Bild ab.

Zu diesem Buch möchte ich nicht viel schreiben, nur so viel, bevor ich Euch, liebe geneigten Lesern, die Highlights darstellen möchte, ES LOHNT SICH!

Und schon kommen die Highlights:

· Wie man erkennt, welcher Mann die richtige Wahl ist, welcher die Falsche ist und welcher Mann schwul ist – anhand der Kleidung!

· Wie man sich sexy anzieht ohne wie eine Professionelle zu wirken

· Wie man flirtet ohne zu stalken

· Der Unterschied zwischen Small-Talk und Gesprächen, die nicht an den Tisch gehören!

Soweit, so gut – Ihr denkt jetzt sicher – weiß ich! Aber selbst ich, die ich mich als bewandert auf solchen Gebieten ansehe, hat von Mr. Blasberg noch etwas gelernt. Und wenn es nur das ist, dass ich meinen Gürtel jetzt enger schnalle, dass mir die Hose nicht rutscht und meine „Todesspalte“ zeigt ;-)

Mein Fazit heute: zwei Lifestyle_bücher, die es sich echt zu kaufen und vor allem zu lesen lohnt!

Nächstes Mal: mein Tip-Top-Fantasy-Serie – ganz ohne Zwielicht – versprochen ;-)

Kommando Wegtreten, Eure Madame Le General

Montag, 7. Februar 2011

Liebesgrüße aus Tokio oder mein persönlicher Buchtipp für Euch


Hallo liebe, geneigte Leser, ich melde mich mal wieder aus meinem Examensloch, aus dem ich hoffentlich bald von einem kleinen Brief des Landesjustizprüfungsamtes befreit werde. Heute möchte ich nicht über Mode oder Beauty schreiben, sondern über ein anderes Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Lesen – außer Mode, meinem Studium und meinen Liebsten mein großes Hobby und meine Leidenschaft! Sobald ich lesen gelernt hatte, hatten meine Eltern Mühe mich hinter den Büchern hervor zu holen – dazu folgende Anekdote: ich hatte einen Termin beim Kieferorthopäden und war schon spät dran, meine Mutter schickte mich ins Bad um noch rasch die Zähne zu putzen und ich kam minutenlang nicht heraus und man hörte auch sonst nichts von mir – was war passiert? Clever wie ich schon damals war, hatte ich ein Taschenbuch in der Wäscheklappe deponiert und fröhnte meiner Leselust – ehrensache, dass wir natürlich zu spät zum Kieferorthopäden kamen, aber geschadet hat es meinen Zähnen nicht und meinem Verstand auch nicht. Ich bin also unzweifelhaft die Richtige, um ein gutes Buch oder besser mehrere gute Bücher vorzustellen, was ich in meiner neuen Serie auch machen möchte.

Heute Teil I: Liebesgrüße aus Tokio oder spannende Stunden mit John Rain!

Die Reihe, die ich Euch heute an Euer Leserherz legen möchte hat den vielversprechenden Namen „Tokio Killer“ und stammt aus der Feder von Barry Eisler. Barry Eisler ist Jahrgang 1964 und ist US-Amerikaner. Er hat 3 lange Jahre für die CIA gearbeitet – was ihn auch zu den John Rain Romanen inspiriert hat. Während dieser Zeit war er unter anderem in Japan stationiert und kennt (fast) alle Schauplätze seiner Bücher wie seine eigene Westentasche. Er trägt den Schwarzen Gürtel und weiß daher auch bei den Kampfsportszenen, wovon er schreibt. Heute lebt er in San Fancisco und reist mit seiner Familie mehrmals pro Jahr nach Japan. Eines der John Rain Bücher hat einen äußerst renommierten Krimi-Award bekommen. Wer jetzt noch mehr über Barry Eisler wissen möchte, besucht am Besten seine Internet-Präsenz: www.barryeisler.com

Nun aber genug von Autor und meiner Leselust geschrieben – worum geht es in den Jonh Rain Romanen und was macht sie für mich so besonders und damit so empfehlenswert? Achtung, Augen auf, hier kommt die Story:

John Rain hat einen japanischen Vater und eine amerikanische Mutter und wuchs in Japan und den USA auf, bevor er sich mit 17 (und einer gefälschten Einverständnis-Erklärung) zur Armee meldete und nach Vietnam geschickt wurde. Nach einigen äußerst realistisch beschriebenen und schockierenden Erlebnissen wird er schließlich unehrenhaft entlassen, „weil man keine Verwendung für jemanden wie ihn mehr hatte“. Aus seiner Zeit in Vietname begegnen dem Leser immer wieder alte Freunde und Feinde, die sich wieder in Rains Leben einmischen und damit für ihn eine Brücke in die Vergangenheit darstellen. Heute arbeitet Rain als Auftragskiller und ist Spezialist für natürliche Tode, man ruft ihn, wenn man jemanden erledigen möchte und es nicht danach aussehen soll – im ersten Band erledigt er beispielsweise jemanden mithilfe einer Software, die dessen Herzschrittmacher ausschaltet. Um dem inneren Zwiespalt Herr zu werden hat Rain eiserne Regeln: immer nur Hauptakteure ausschalten, nie Frauen oder Kinder und er ist immer der Einzige, der auf ein Ziel angesetzt wird. Während er seine Aufträge erledigt kommt er in ganz Südost-Asien und manchmal auch den USA herum, doch der Hauptschauplatz, zumindes am Anfang der Reihe, ist Tokio, das Eisler mit soviel Liebe zum Detail und Lokalkolorit beschreibt, dass ich mir zutrauen würde, nach den Romanen Tokio zu bereisen und das ist ziemlich faszinierend. BTW: am Ende jedes Romans gibt Eisler Tipps, wo die besten Hotspots Tokios sind – immer neue! Aber weiter im Text: John Rain liebt einen guten Whiskey und Jazz. Den Frauen kann er auch äußerst schwer fernbleiben, vorallem denen, die eigentlich für die Gegenseite arbeiten, wie zum Beispiel die Mossad-Agentin Delilah, die dem Leser im dritten Band begegnet. Seine Spezialität ist Judo und das Brechen von feindlichen Genicken, wobei man beim Lesen nie den Eindruck hat, es gehe brutal zu, es ist mehr die Falllösung, die Rain langsam entspinnt und die verworrenen Sachverhalte, die es aufzudecken gilt – irgendwie hängen sie immer zusammen, die Geheimdienste dieser Welt!

Die John Rain Reihe umfasst 6 Bücher:

1. Tokio Killer – Der erste Auftrag

2. Die Rache – Der zweite Auftrag

3. Der Verrat – Der dritte Auftrag

4. Tödliches Gewissen – Der vierte Auftrag

5. Riskante Rückkehr – Der fünfte Auftrag

6. Letzte Vergeltung – Der sechste Auftrag

Ich hoffe, ich konnte Euch überzeugen und Euch John Rain schmackhaft machen – ich verspreche ein Lesevergnügen, das Euch garantiert nicht loslässt – man will sofort wissen, wie es weiter geht!

Falls Ihr noch nicht bei Amazon den „Kaufen-Button“ angeklickt habt, hier mein Fazit und das versprochene warum mich die Serie fesselt: ich mag Agenten-Romane und habe eine Vorliebe für Männer in Uniform (habt Ihr noch gaaaaarnicht bemerkt, oder? ;-)) und John Rain ist so einer, der immer Uniform trägt, auch wenn er garnicht mehr in der Armee tätig ist – so einen habe ich auch daheim! Und was mich ebenso reizt, sind die Beschreibungen von Tokio und der japanischen Gesellschaft – denn seit ich als Mädchen „Yoko Tsuno-Comics“ gelesen habe, liebe ich Japan J

Und jetzt: Kommando wegtreten und Bücher anschaffen – Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Im nächsten Teil stelle ich Euch Derek Plasberg und eine sehr interessante Französin vor – meine Top-Autoren aus der Rubrik „Lifestyle“.

Montag, 24. Januar 2011

Das Resumee der BerlinFashionWeek!


Wie versprochen habe ich mich in die Unmengen an Fotos von den Schauen der diesjährigen BerlinFashionWeek gestürzt und aus den 40 Designern das ausgewählt, was uns wohl am ehesten im Herbst/Winter 2011 erwarten wird.
Aber wie soll ich nun herangehen. 40 Kollektionen mit mindestens 15 Stücken. Was soll man wählen, worauf den Fokus legen? Ich erinnerte mich an den Satz einer Journalistin, die in Paris lebt und regelmäßig die FashionWeeks besucht. Sie meinte als Faustregel: Sehe ich einen Stil mehr als dreimal bei unterschiedlichen Schauen, lohnt es sich über eine Anschaffung nachzudenken. Gut, das finde ich doch mal eine klare Richtlinie, und so habe ich mich aufgemacht, die Trends ausfindig zu machen, welche sich bei den Schauen wiederholt haben.
Wie Madame Le General schon entdeckt hat, wird Schwarz all-over der große Trend im Herbst/Winter 2011. Kaum ein Laufsteg, bei dem nicht mindestens zwei Outfits liefen, welche sich in der Nichtfarbe Schwarz kombinierten. Dazu unterschiedliche Materialien, wie Leder, Seide und Strick. Die Vorteile dieses Looks findet ihr in unserem Bericht ‚Pretty in Black’.


Ein weiterer Trend ist Rot. Sei es als Komplettlook oder als Blickfang. Die Farben variieren von Tomatenrot bis hin zu Kirschrot. Auch in dem ein oder andren Mustermix findet sich Rot mit der weiteren Trendfarbe Nachblau wieder.


Nachblau ist die farbige Variante zu Schwarz. Aber auch hier ist der Allover-Look gefragt. Besonders schön erscheint diese Farbe in Seide, Chiffon, aber auch Wolle macht sich sehr edel. Ein Nachtblauer Mantel ist klassisch und Trend zugleich. Oder man investiert in Accessoires, wie zum Beispiel lange Handschuhe zum schwarzen oder beigen Mantel aus der letzen Saison.


Auch wieder im kommen sind Schluppenblusen in den neuen Farben. Sie passen wunderbar zu feinen Anlässen, aber lassen sich auch klasse zu Jeans tragen. So sind sie eine wirklich gute Investition und sehr vielseitig. Man muss sich nicht immer einen Schlupf binden, auch kann man es eher als weibliche Krawatte tragen. Ihr seht, hier ist der Fantasie freien Lauf gelassen. Auch kann man sich eine Brosche mit an den Schlupf stecken, oder oder oder.


Der nächste Trend, der sich in vielen Kollektionen wieder findet ist ein Mustermix aus Schwarz-Weiß-Creme. Also Top, Kleid oder gar als Hose getragen, peppt er den Look auf, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken.


Ihr seht, es gibt einiges, was uns diesen Herbst/Winter erwartet und aus dem wir wählen können.
Doch jetzt kommt erstmal der Frühling und Sommer mit ihren luftigen und farbenfrohen Stoffen.
Viel Spass!

Alles Liebe, les_chic

Sonntag, 23. Januar 2011

Pretty in Black – eigentlich bin ich heute nicht traurig! Warum schwarz all over jetzt Trend ist


Hallo meine lieben, geneigten Leser, da bin ich wieder und melde mich zurück, indem ich Euch einen Trend vorstellen möchte, der mir selbst unglaublich gut gefällt: Black all over.

Als ich am Freitag die Seite eines uns allen bekannten Fashion-Magazines aufgerufen habe, begegnete mir in der Rubrik „Editors Choice“ Frau Gwyneth Paltrow in einem schwarz in schwarzen Outfit: schwarzer Mantel, schwarze Boots, schwarzer Schal und darunter spitzelten schwarze Hosen und ein schwarzer Rolli hervor. Ich gehe einmal davon aus, dass die Dame das Outfit mit schlichtem Gelb- oder Weißgoldschmuck aufgepeppt hat. Das Magazin kommentierte das Bild mit den ungefähren Worten „schwarz in schwarz – der kommende Trend, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten“.

Soweit so gut, wir sollen also den Trend, sich komplett in schwarz zu kleiden nicht verpassen, sondern auf jeden Fall mitmachen. Ist ja auch nicht schwer: schwarze Rollis oder andere Basic-Teile hat heutzutage jede Frau (von Welt) im Schrank, meistens hat der Gatte das dazu passende Teil und eine schwarze Hose hat man oder frau auch, da man in seinem Leben auch die eine oder andere Festivität oder Job-Occasion hat, die derlei Hosen erfordert. Von schwarzen Boots oder Pumps muss ich hier nicht schreiben – die gehören in jeden weiblichen Kleiderschrank! Schwieriger wird es bei einem schwarzen Mantel, denn den hat wirklich nicht jeder, was nicht von mangelndem Stil zeugt, denn beige Trenchcoats, Lammfellmäntel, blaue, grüne oder braune Barbour-Jacken oder einfach ein grauer Military-Parka halten ebenfalls warm. Die Alternativen sind da grenzenlos. Trotzdem ist ein schwarzer, gerade geschnittener Mantel ein wertvolle und dauerhafte Anschaffung, wer also noch keinen hat, schnell noch im Sale zuschlagen! Damit wäre mein „hippes-Gwyneth-Outfit“ perfekt, wenn ich mir nun noch die Haare blondiere und 20 cm wachse, kann ich ihr Konkurrenz machen ;-)

Aber halt – bei schwarz all over ist Vorsicht geboten, denn es fordert es geradezu heraus, dass fremde oder zumindest fast fremde Menschen einen ansprechen und fragen, ob man entweder in Trauer geht oder der Gothic-Szene angehört – so stellt man sich das zumindest vor!

Die gute Nachricht ist: es ist nicht so! Unbewusst habe ich am Freitag den Test gemacht, da ich mich – ohne den Trend zu kennen, versprochen – wie folgt angezogen habe: schwarze Röhrenjeans, schwarze Reiterstiefel, schwarz-weiß karierte Bluse, schwarzer Cashmir-Rolli, schwarzes Hermes-Tuch, dunkle Statement-Kette und um das Outfit zu komplettieren eine schwarze Brille, einen strengen Zopf und oben drauf meinen schwarzen Mantel! Der Herr General fragte mich zwar, ob es mir nicht gut gehe, da ich etwas blass um die Nase sei, aber bezüglich Trauer und Gothic habe ich keinen einzigen dummen Spruch gehört! Ehrlich! Bemerkt habe ich aber, dass schwarz nicht nur schlank sondern auch gesetzt und distanziert macht! Ich fühlte mich geradezu gezwungen, aufrechter zu gehen, motivierter aus der Wäsche zu schauen und zielstrebigeren Schrittes zu laufen. Das sind aber durchaus positive Effekte, die ich ab und zu gerne mal genieße.

Mein Fazit: der neue Trend „schwarz all over“ ist nicht gerade etwas, das ich jeden Tag tragen möchte, da er sehr dunkel und auch streng wirkt und das muss ich nicht immer ausstrahlen. Dennoch ist schwarz für mich wie eine Rüstung, die ich manchmal gut gebrauchen kann, vor allem wenn es mal wieder so ein Tag ist, an dem mir schon morgens nichts gelingt und ich mich einfach und schnell chic, clean und ein kleines bisschen international fühlen möchte! Ebenso empfehle ich den Look für Events – dann natürlich in der jeweiligen vorgeschriebenen Kleiderordnung – wenn man nichts falsch machen will und immer den richtigen „Style-Ton“ treffen möchte.

Montag, 17. Januar 2011

Sushi Selbermachen - Genuss für Leib und Seele

Was war das doch für ein frühlingshaftes Wochenende. Die Sonne hat unser Herz erwärmt und die milde Luft um unsere Ohren geweht. Nicht nur, dass mich der Putzfimmel gepackt hat, und ich meine Wohnung kräftig durchgelüftet habe, oder dass ich die ersten wunderbaren tomatenroten Tulpen gekauft habe und die Kerzen im Leuchter maigrün sind, nein ich hatte auch Lust, etwas besonderes auf den Tisch zu zaubern. Es sollte leicht und lecker sein. Da kam mir die Idee, ich könnte mal wieder Sushi machen. Zwar ist das 'mal wieder' erst mein zweites Mal, aber es mach immer wieder aufs Neue Spass und ist gar nicht so schwer, wie man oft denkt.
Also ab zum Asiamark und Reis, Essig, Nori-Blätter und Wasabi gekauft, die Nordsee geplündert (hier ist zu bemerkten, dass der Bio-Lachs super ist, auch die Jakobsmuscheln sich super geeignet, aber die wahre Leckerei Thunfisch drei Tage zuvor bestellt werden muss). Ganz wichtig! Nur sehr frischen Fisch kaufen, am besten bei der Bestellung dazusagen, dass man damit Sushi machen möchte. Also gab es dieses Mal keinen Thunfisch, leider. Dafür aber California-Rolls, Maki-Sushi mit Gurke und Avocado und eben Nigiri-Sushi mit Lachs, Garnelen und Jakobsmuscheln.
Wem das alles jetzt wenig sagt, hier eine kleine Erklärung. California-Rolls sind diejenigen, welche bei der Rolle den Reis außen haben, Maki-Sushi, haben den Reis innen und sind mit dem Nori-Blatt (Alge) umwickelt. Nigiri-Sushi sind die Reisrollen, welche man eben mit verschiedenem Fisch belegt.
Und schon ging es los. Reiskochen, mit Reisessig-Marinade säuern und auf geht's mit dem lustigen Rollen. Mit einer kleinen Bambusmatte rollen sich die Sushi wie von alleine und man ist immer wieder überrascht, wie professionell die entstandenen Röllchen doch aussehen.
Nach vielleicht einer Stunde werkeln, und da ist die Reis Koch- und Abkühlzeit schon dabei, gab es dann die leckere Schlemmerei!


 
Nun noch ein paar Kochbücher, die ich wirklich empfehlen kann, besonders da sie so günstig sind und auch für ein Experiment kein großes Loch in den Geldbeutel reißen.
Einmal von GU - Sushi und von Zabert/Sandmann - Sushi. Sie haben beide eine gute Schritt für Schritt Erklärung!


Nun wünsche ich euch eine schöne Woche und gutes Gelingen!

Alles Liebe, les_chic

Freitag, 7. Januar 2011

Sale - oder wie wir uns günstig in die nächste Saison bringen

Es ist mal wieder soweit! Das neue Jahr hat kaum begonnen, schon steht das nächste Event an - Winterschlussverkauf. Den Männern ein eher unwichtiges Date, für uns Frauen aber der Zeitpunkt mit weniger schlechtem Gewissen shoppen zu gehen.
Jetzt ist man gut beraten, Basics aller Art wie Jeans, Blusen und Pullover mit klassischem Schnitt und Farbe zu kaufen. Aber nur seinen Bestand an Immer-Tragbarem zu erweitern macht natürlich nicht soviel Spass, wie sich etwas Besonderes gönnen.
Aber warum soll man nur die Sachen der vergangenen oder vergehenden Saison kaufen? Das ist doch 'Last-Season'! Nein, falsch, denn oftmals sind genau jetzt Stücke reduziert, die wir im Frühjahr und Sommer tragen werden. Der Stil eines Designers entwickelt sich, selten sind es jede Saison komplett andere Stilrichtungen. Zudem, wer will ein Seidenkleidchen im Winter tragen?
Hier habe ich ein paar Beispiel zusammengefasst von Sale-Stücken, die wir in den Frühjahrs/ Sommer Kollektionen wieder sehen werden.

Asia-Muster

                   Promod.de     Dries van Noten
                                              

Spitze in schwarz

                                         Promod            Chanel

Purismus

                        Mango.com

Midi-Länge

                     Mango


Dann wünsche ich euch viel Spass beim Einkaufen!

Alles Liebe, les_chic

Mittwoch, 5. Januar 2011

Rich or poor - oder die Frage ob teurer Markennagellack wirklich besser ist


Willkommen in 2011, Ihr lieben geneigten Leser! Wie versprochen – zumindest habe ich es mir gegenüber zum guten Vorsatz für dieses Jahr genommen, mehr über Mode und auch Lifestyle zu schreiben – heute der Einstieg mit einem Thema, das wirklich jeder kennt und das für jeden (weiblichen) Leser interessant ist: sollte man wirklich teuren Markennagellack kaufen oder tut es der billige aus dem Drogeriemarkt auch?

Seit einem guten halben Jahr lackiere ich mir regelmäßig die Nägel in Farben – nicht, dass ich vorher Hobbit-Fingernägel hatte, aber weil ich eher der praktische Typ bin und mit meinen Händen ständig arbeite (tippen, etwas tragen, kochen, spülen, etc) habe ich nach der Maniküre einfach Klarlack aufgetragen und das wars. Wenn ich richtig protzen wollte, habe ich mir höchtens mal French Manicure gemacht – aber die Tage konnte man rot im Kalender anstreichen ;-) Jedoch vor einem halben Jahr hat mich die Sucht nach Nagellack gepackt: gerne mache ich jeden Saison-Trend mit und lackiere auch gerne mal mehrfach in der Woche um – kuam zu glauben ist, dass ich diesen Sommer sogar türkisfarbene Nägel hatte, nur weil die einschlägige Fachliteratur diese Farbe als DIE TRENDFARBE schlechthin angepriesen hat – mittlerweile ist türkis out und meine süße kleine Cousine verwendet jetzt meinen ArtDeco-Nagellack für die ersten Lackierversuche. Und so komme ich schon zu meinem Problem und meinem heutigen Thema: brauche ich immer die teure Variante des Nagellackes und werde so auf Dauer arm, weil die Farben sich nicht lange auf der Trendskala halten und wird meine Cousine in der Folge genau so Nagellack-süchtig wie ich, weil sie mit 11 Jahren schon Markenlack verwendet?

Ich habe mich mal in meinem Freundeskreis und bei der Familie umgehört und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: es gibt kein Ergebnis – die Lager sind gespalten. Einige Damen, wie les_chic und meine Mum schwören auf die (teilweise richtig) teuren Markenlacke wie zum Beispiel von Chanel. Wieder andere wie ich, geben sich mit der Billig-Variante aus der Drogerie zufrieden. Nachdem mir les_chic zu Weihnachten jedoch einen Chanel-Lack geschenkt hat, wird es Zeit für eine neue Liste, an deren Ende hoffentlich eine Antwort auf die Frage vom Anfang zu finden ist.

1. Wieviel will ich ausgeben: das ist die erste und auch die Gretchen-Frage, denn eigentlich stellt die Antwort darauf schon die Weichen für die weiteren Antworten. Ich bin Studentin und auch wenn ich einen Nebenjob habe, stehen Beautyprodukte nicht gerade ganz oben auf meiner Ausgabenliste, schließlich muss ich meinen Lebensunterhalt finanzieren! Für mich kommt daher in der Regel nur ein billiger bis mittelpreisiger Nagellack infrage, sonst habe ich ein schlechtes Gewissen und rechne mir aus, wie viel wichtigere Dinge, zum Beispiel auch Klamotten ich von dem geld hätte kaufen können. Für mich gewinnt hier eindeutig der Discount-Nagellack!

2. Wie will ich zu meinem Lack kommen: als Chanel Anfang der Herbstsaison seinen berühmten grauen Nagellack rausbrachte, war er augenblicklich fast überall ausverkauft – sogar Wartelisten existierten. Selbst meinen türkisfarbenen ArtDeco-Lack habe ich in der Parfümerie bestellen müssen – muss das sein? Die Drogerie hat immer einen ausreichenden Vorrat parat und das schlimmste, was mir beim Kauf passieren kann ist, dass ich warten muss, bis die Teenager, die ebenfalls billigen Lack kaufen, fertig sind mit Giggeln ;-) Auch hier gewinnt für mich praktischen und effizienten Menschen der Discount-Lack!

3. Wie oft will ich Manicure machen: an dieser Stelle ganz klar unentschieden – bei der Belastung, die Nagellack bei mir aushalten muss, ist es egal, ob ich teuren oder billigen Nagellack verwende – beide halten mit Ausbessern genau eine Woche! Discount- und Luxusnagellack jeweils einen Punkt!

4. Zu welchem Anlass brauche ich den Lack: für jeden Tag oder nur „für gut“? Will ich einen Lack, den ich häufig verwende und entsprechend verbrauche, dann empfehle ich einen billigen oder mittelpreisigen – allerhöchstens, denn sonst geht die Sache zu sehr ins Geld. Wieder ein Punkt mehr für den Nagellack aus der Drogerie!

5. Sind Kenner anwesend: so doof ich das jetzt finde, aber ich muss zugeben, mit billigen Nagellacken kann man keinen Staat machen, wenn modisch versierte Personen anwesend sind, denn die erkennen den echten Chanel-Lack und die Kopie von essence beispielsweise. Für den Fall der Fälle sollte man daher einen teuren oder mindestens mittelpreisigen Lack im Schrank stehen haben, am besten in einer klassischen Farbe, die nie aus der Mode kommt, ich habe zum Beispiel eine French-Serie. Diesmal geht der Punkt an den teuren Lack!

6. Will ich oft die Farbe wechseln oder will ich einer Farbe treu bleiben: Tja Ihr Lieben – seid Ihr mehr der Typ, der jeden Trend mitmacht oder bleibt Ihr Eurer Stammfarbe treu? Wenn Ihr wie ich die Abwechslung liebt, dann hilft bei einem geringen Budget wohl nur der Gang in die Drogerie!

Fazit: Für mich gewinnt eindeutig der Drogeriemarktnagellack, am liebsten von essence, auch wenn ich in Zukunft teuren Lacken nicht mehr so ablehnend gegenüber stehe. Wie immer freue ich mich auf Euer Feedback und Eure Erfahrungen mit billigen und teuren Lacken!

Und noch ein Tipp: Ich lagere meinen nagellack ausschließlich im Kühlschrank, denn so bleibt er länger frisch und somit haltbarer!